Varinelli noch nicht gefunden
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Französische und portugiesische Rettungseinheiten suchten noch Montagabend nach dem 48-Jährigen etwa 150 Meilen vor der Portugiesischen Küste. Die Chancen sind leider gering, ihn lebend zu finden.
Nach Unregelmäßigkeiten bei den Positions-Überprüfungen durch die Veranstalter hatte ein Flugzeug das Regatta-Boot des "Transat6,50 Charente-Maritime/ Bahia" überflogen. Die Yacht wurde mit flatternden Segeln gesichtet, der Skipper meldete sich nicht über Funk. Ein Hubschrauber hatte dann Sonntag gegen 20.30 Uhr einen Mann abgewincht, der auf das 6,50 Meter Boot stieg. Dann bewahrheitete sich der schreckliche Verdacht: Varinelli war nicht mehr an Bord. Portugiesische Marine, Helikopter und Flugzeuge suchen nach ihm. Am Montag herrschten im Seegebiet schlechte Sicht bei noch immer hoher Dünung, Wind etwa drei Beaufort. Die Veranstalter sind pessimistisch: Ein französisches Schiff hatte Montag ein Schlauchboot ausgesetzt mit drei Mann, die das verlassene Boot Varinellis untersuchten. Alle Rettungsmittel waren noch an Bord. Der Verdacht liegt nahe, das der Segler bei einer harten Welle in der Nacht über Bord fiel.
Varinelli, von Beruf Zahntechniker, nahm bereits das zweite Mal an einem Minitransat teil, er belegte 1999 den 18. Platz bei den Serienbooten und war jetzt mit einem Prototyp unterwegs. Er absolvierte wie alle die Qualifikationen über mehrere tausend Meilen. Er ist geschieden, Frau und Tochter leben in Italien.
(Paul Lucca/ www.seglermagazin.de)
Mini-Yacht / Foto Jacques Vapillon/ Pixsail.com


